Feinschmecker Reise

Ein Land entdecken bedeutet auch, seine Düfte, seinen Geschmack, seine Enogastronomie kennenlernen… die Salentinische Kuche vereint auf exzellente Weise Land und Meer, mit besonderen Zusammenstellungen, die dem Feinschmecker eine reine Freude bereiten. Ein gutes Glas Rotwein – Negroamaro oder Primitivo – ist eine perfekte Belohnung für einen Tag, an dem wir durch kleine Ortschaften, Masserien und antike Obstgärten geradelt sind. Die Feinschmecker Tour ist eine Reise von einer Woche – in totaler Autonomie – auf den Pfaden der antiken Salentinischen Enogastronomie.
Februar 18, 2015
Tag 1: Ankunft in Lecce
Treffen in Lecce zur Übergabe der Fahrräder und des Navigationsgerätes sowie zur Erläuterung der Strecke.
 
Tag 2: Von Lecce nach Otranto (56 km)
Wir befahren zunächst eine flache Strecke, die uns kulturell und naturräumlich sehr viel Abwechslung bietet. Nachdem wir die befestigte Stadt Acaya und deren Schloss aus dem 16. Jahrhundert besucht haben, radeln wir zum WWF-Naturschutzpark „Le Cesine“, der von zahlreichen Wandervögeln als Durchzugsgebiet genutzt wird. Von dort fahren wir am Meer entlang nach Roca Vecchia – Überreste einer bronzezeitlichen Stadt – und radeln danach die Küste hinunter zu den Alimini-Seen. Noch einige Kilometer und wir sind in Otranto, in dessen engen Gassen sich an jeder Ecke wahre Schätze auftun. Man sieht die Fresken der byzantinischen Kirche von San Pietro, spaziert an den Basteien der Steilküsten entlang, und bestaunt das Bodenmosaik der Kathedrale – eine Art Enzyklopädie des Mittelalters. Abendessen mit Fischspezialitäten in einer der besten Restaurants in der Stadt.
 
Tag 3: Das Hinterland von Otranto (35 km)
Dieser Tag wird der Entdeckung des otrantinischen Hinterlandes gewidmet. Wir radeln die Uferdämme des Flusses Idro entlang, nach dem die gleichnamige Stadt benannt ist, und erreichen Casamassela. Dort besuchen wir die antiken Webstühle, die dank der Stiftung „Le Costantine” heute wieder ihre Arbeit aufgenommen haben. Nun fahren wir in Richtung Giurdignagno, durchqueren den Megalithischen Garten und betrachten aus der Nähe die bronzezeitlichen Menhire und Dolmen. Die nächste Etappe wird der botanische Garten „La Cutura“ sein, wo Totò uns seine in Europa einzigartige Pflanzensammlung vorführt: Kakteen sowie tropische und mediterrane Pflanzen.  Am Nachmittag statten wir einem der charakteristischsten Öfen der Region einen Besuch ab und probieren  Wein und Käse in einem Wein keller. Danach folgt die Rückkehr nach Otranto und der Abend kann nach eigenem Geschmack  gestaltet werden. Am Nachmittag oder morgens habt ihr die Gelegenheit, einen Pferde-Ausritt zu unternehmen.
 
Tag 4: die Küste Otranto-Leuca  (52 km)         
Kurz nach dem Verlassen von Otranto erreichen wir eine der urwüchsigsten Küsten des Salento. Auffällig schön sind der Leuchtturm Palascìa, am östlichsten Punkt Italiens gelegen, sowie ein kleiner See in einem stillgelegten Bauxit-Tagebau. Man fährt hier auf einer Art Terrasse an der steil zum Meer abfallenden Küste entlang und an sehr klaren Tagen zeichnen sich am Horizont die Berge Albaniens und einige nahegelegene griechische Inseln ab. Nun besuchen wir die Grotte Zinzulusa, die fast 200 Meter ins Innere der Erde führt. Während der Fahrt können wir die ausgetüftelten Terrassen mit ihren Trockenmauern bewundern, das Werk der Bauern ,zur Gewinnung von urbarem Land in einer unwegsamen und kargen Gegend. Bevor wir in Leuca ankommen, überqueren wir den Canalone del Ciolo, ein vom fließenden Wasser geformter kleiner Canyon, der reich an seltener Flora ist. Am Abend erreichen wir Leuca und erkunden den Wallfahrtsort auf den Spuren der antiken Pilger.  Abendessen mit Fischspezialitäten in einer der besten Restaurants in der Stadt.
 
Tag 5: Von Leuca nach Torre Suda  (47km)
Am heutigen Tag schwärmen wir zur Entdeckung von Capo di Leuca aus, der südlichsten Spitze von Apulien. Nach dem Verteidigungsturm im Zentrum einer kleinen Ortschaft, besichtigen wir ein rätselhaftes Monument ehemaliger Bestattungsrituale, „Centopietre“ (Hundert Steine) genannt. In Giuliano finden wir ein Schloss und eine Kirche aus dem X  Jahrhundert. Nun geht es nach „Leuca Piccola“, eine jahrhundertelang bedeutsame Pilgerstation mit einem weitläufigen unterirdischen Bereich. Inmitten von Olivenhainen und Trockenmauern  fahren wir zu einem Bauerhof,  wo wir biologische Produkte probieren könnenl. Endlich erreichen wir  Ugento, wo wir das große Archäologische Museum besuchen werden und übernachten  in einem  wunderschönen Bauernhof,  mit Blick aufs Meer. Hier wird der  Tag mit einem Abendessen beendet.
  
Tag 6: Gallipoli und die Ionische Küste (38 km )
Am Morgen fahren wir an die Küste, um an den Stränden des Naturparks “Isola di Sant’Andrea e Litorale di Punta Pizzo” ein Bad zu nehmen. Schließlich erreichen wir Gallipoli. Diese Ortschaft, auf einer kleinen Insel  gelegen, betört mit ihrem Licht, ihren Gässchen und ihrem üppigen Fischmarkt. An der Stadtmauer genießen wir einen reichhaltigen Aperitif. Wenige Kilometer entfernt befindet sich eines der versteckten Juwelen dieser Landschaft: die kleine Kirche von San Mauro mit ihrem byzantinischen Freskenzyklus. Am späten Nachmittag radeln wir nach Santa Caterina, ruhiger Ort am Rande des Naturparks Porto Selvaggio. Am Nachmittag eventuell kyak tour. Übernachtung in einer Villa mit Blick aufs Meer. Abendessen in der Villa oder in einem Restaurant in der Nähe (abhängig von der Zahl der Teilnehmer).
 
Tag 7: Das Hinterland von Gallipoli  (60 km)
Am heutigen Tag wird das Hinterland von Gallipoli erobert. Die erste Teilstrecke endet in Sannicola und wir sehen uns dort die unterirdische Ölpresse an und danach Tuglie mit seinem großartigen Bauernmuseum. Wir fahren weiter in Richtung Galatone und besuchen dort den hübschen Altstadtkern im barocken Stil sowie das normannische Schloss von Fulcignano. Am Nachmittag erreichen wir Galatina, wo der wunderschöne Altstadtkern und die komplett mit Fresken verzierte Kirche von Santa Caterina d’Alessandria bewundert werden können. Im Weinkeller „Santi Dimitri” gibt es anschließend eine Verkostung und man erfährt dort mehr über die Prozesse der Öl- und Weinerzeugung. 
 
Tag 8: Die Fahrt zurück nach Lecce (42 km)
Letzter Tag der Reise. Wir kehren langsam nach Lecce zurück, fahren dabei an bebauten Feldern entlang und erfreuen uns an den befestigten Gehöften und den Villen aus dem 19. Jahrhundert, die charakteristisch für diese Landschaft sind. Schließlich erreichen wir Nardò, um dort die eindrucksvolle barocke  Altstadt zu besuchen. Die nächste Etappe ist Copertino, wo wir das imposante Schloss normannischen Ursprungs anschauen und von den Geschichten des Schutzheiligen San Giuseppe hören, dem „Heiligen der Flüge”. Wenige Kilometer von Lecce entfernt wird in der traditionellen Terrakotta-Werkstatt der Gebrüder Martina noch die uralte Töpferkunst gepflegt und sie ist uns daher einen Besuch wert. Am Nachmittag Ankunft in Lecce und Fahrradrückgabe. Abschiedsabendessen in einem der besten Restaurants der Stadt.
 
Tag 9: Abfahrt
Netto pro Person: 1.100 € 
 
Fahrradvermietung: 70 €
E-Bike Vermietung: 160 €   
Einzelzimmerzuschlag: 200 €
Zuschlag für Einzelreisende: 100€
Übernachtung extra in Lecce oder Bari: 50 €
  • 8 Übernachtungen in Doppelzimmer im Villen, Bauernhöfe, Resorts oder B&B   8 Frühstück
  • 5 Abendessen mit Getränke inklusive
  • 5 Verkostungen von Wein, Käse und regionaltypischen Produkten inklusive. Navigationsgerät mit GPS-Karten der Reiseroute
  • Gepäcktransport
  • Haftpflichtversicherung

Abfahrten am Freitag und Samstag von 22/03/2019 bis 06/07/2019 und von 30/08/2019 bis 2/11/2019.

Auf Anfrage auch andere Termine.

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Juni 15, 2012